Im heurigen Schuljahr haben die 3. und 4. Klassen der GS Feldthurns mit der Sozialpädagogin einige Einheiten zum Thema „MOBBING“ durchgeführt. Die Schüler und Schülerinnen haben gemerkt, dass es gar nicht so selten ist, dass auf dem Schulhof geschubst, geschlagen oder ausgegrenzt wird. Den Kindern wurde klargemacht, dass mit Mobbing aber nicht immer nur körperliche, sondern vor allem auch verbal-psychische Gewalt gemeint ist.

Das Mobbing bleibt dabei meist lange im Verborgenen: Die Opfer ziehen sich zurück, MitschülerInnen schauen weg oder schlagen sich auf die Seite der Täter, oft auch aus Angst selbst zur Zielscheibe zu werden. Daher ist es wichtig, sensibel für erste Anzeichen zu sein.

Diese könnten sein:

-Das Kind berichtet, dass keiner mit ihm spielen will, es geärgert wird oder Gewalt erfährt.

-Die schulischen Leistungen lassen plötzlich oder schleichend nach.

-Das Kind klagt über Schmerzen oder Schlafstörungen.

- Sein Geld verschwindet plötzlich (Erpressung).

-Es zieht sich immer weiter zurück, igelt sich ein.

Wichtig ist, dass Sie als Eltern darauf reagieren:

-Sprechen Sie das Kind vorsichtig darauf an, aber bedrängen Sie es nicht.

-Sprechen Sie mit den Lehrkräften des Kindes, um gemeinsam Maßnahmen zu besprechen.

-Versuchen Sie nicht, den Kontakt zu den Eltern des „Täters“ zu suchen. Es ist wahrscheinlich, dass diese ihr eigenes Kind schützen wollen. Auch die Kinder selbst sollten sie nicht ansprechen, wenn Sie nicht direkt Zeuge eines Vorfalles werden.