Text von Eva, 5. Klasse

Als erstes wind wir mit dem Bus nach Klausen gefahren, dann sind wir beim Obermarzoner ausgestiegen. Dann sind wir Richtung Gufidaun gewandert und kamen zu Autobahn. Darunter war ein Hügel, da sind wir alle hinaufgeklettert. Wir mussten dann aber weiter gehen, weil wir einen Termin im Museum hatten. Dort war dann ein Mann, der hieß Otto, er hat uns eine Führung im Museum gemacht. Wir haben alles angeschaut. Es waren auch coole Sachen dabei aber plötzlich sahen Ilhana und ich zwei Schlangen in einem Glas. Wir erschraken und bekamen angst. Dann sind wir noch in den Keller gegangen, da war es ein bisschen kühler als oben. Danach sind wir auf den Dorfplatz gegangen und haben unsere pause gegessen. Anschließend sind wir weiter zum Schloss Summersberg gegangen. Im Schloss war ein Gefängnis. Da durften wir hinein gehen. Ilhana bekam Angst, weil es so dunkel war. Aber ich habe sie beschützt. Danach sind wir noch auf den Spielplatz im Dorf gegangen. Dort  haben wir gespielt und etwas gegessen. Dann haben wir einen Brunnen gesehen und haben uns nass gespritzt. Es war nämlich sehr heiß.  Dann sind wir wieder nach Klausen zurückgewandert und mit dem Bus wieder nach Waidbruck gefahren

    



Am 04. Mai besuchte die 5. Klasse die Mittelschule in Klausen.
Die Kinder wurden von der Direktorin durch das Schulgebäude geführt und lernten so die einzelnen Räume kennen. Einige Schülerinnen und Schüler der Mittelschule haben kurze Theaterstücke vorgeführt und darin verschiedene Informationen zur Schule wiedergegeben.
Am Ende konnten noch alle Fragen gestellt werden, die die Grundschüler vorher aufgeschrieben hatten.

 

    



Am 02. Mai besuchte die 3.4. und 5. Klasse den Weltladen in Klausen. Anlässlich des Erdüberlastungstages am 15. Mai, haben wir uns mit den Begriffen "Nachhaltigkeit" und "fairtrade" auseinandergesetzt. Die Schülerinnen und Schüler haben Plakate entworfen und vorgestellt.
Erdübverlastungstag bedeutet, dass die Menschheit alle natürlich nachwachsenden Rohstoffe der Erde für dieses Jahr aufgebraucht hat. Bis zum Ende des Jahres leben wir nun von Vorräten.
Wir verlangen der Erde so viel ab, dass die natürlichen Ressourcen, also Rohstoffe, nicht schnell genug nachwachsen können. Das sind z.B. Ressourcen wie Holz, Wasser oder Fisch. Rohstoffe gibt es nicht unbegrenzt auf der Erde. Die Menschen verbrauchen jedes Jahr mehr Rohstoffe, als sie eigentlich dürften. Die Erde kommt gar nicht hinterher mit dem Nachproduzieren. Der Erdüberlastungstag ist der Tag, an dem alle natürlich nachwachsenden Rohstoffe der Erde für dieses Jahr aufgebraucht sind. Das heißt, dass die Menschheit ab heute von den Vorräten lebt. Wir bedienen uns sozusagen aus der Vorratskammer der Erde und das ist schlecht für die kommenden Generationen.

 

    



Uns beschäftigte schon seit einiger Zeit die Frage: was geschieht mit all dem Wasser, das tagtäglich in unser Waschbecken, die Dusche, die Toilette oder in den Gulli fließt und schließlich in der Kanalisation verschwindet? Am 28. April machten wir deshalb einen Lehrausgang zur Kläranlage „Unteres Eisacktal“.

Bei strahlendem Frühlingswetter marschierten wir am Nachmittag den Radweg entlang bis zur Kläranlage. Mitarbeiter Luis begrüßte unser herzlich und zeigte uns zunächst ein interessantes Video. Wir hatten viele Fragen und waren erstaunt, wie viele Abwasserleitungen vom Eisacktal in diese Kläranlage eintreffen. Anschließend durften wir die gesamte Anlage besichtigen.

Wir erkannten wie viele Bereich die Anlage umfasst und erfuhren Wissenswertes über den Zulauf, den Rechen, den Sandfang, das Vorklärbecken, das Belebungsbecken und das Nachklärbecken. Wir staunten darüber, dass der Klärschlamm tatsächlich in einen so genannten „Faulturm“ kommt und dort Biogas zur Energieerzeugung hergestellt werden kann. Die übrigen Resten können schließlich sogar als Dünger für den eigenen Hausgarten verwendet werden – nicht schlecht!

Zum Abschluss durften wir noch das Labor besichtigen. Ein wenig gruselte uns schon, die Bakterien im Mikroskop zu beobachten. Doch helfen Bakterien im Belebungsbecken das schmutzige Wasser zu reinigen – die Kraft der Natur!

Mit viel neuem Wissen spazierten wir wieder zurück zur Schule. Unser Blick viel dabei auf den vorbei fließenden Eisack. Wer hätte gedacht, dass all das sauber geklärte Wasser aus der Anlage nun dort mit einfließt…

 

    



 

Am 26. April besuchte die 4. und 5. Klasse das Museum "Mansio Sebatum" in St. Lorenzen.

Nach dem Museumsbesuch machte sie eine kleine Rundwanderung und entdeckten entlang des archäologischen Panoramaweges lebendigen Geschichtsunterricht.
Der archäologische Panoramaweg rund um den Sonnenburger Kopf bringt die Besucher an geschichtlich bedeutsame Orte und Ausgrabungsstätten aus der Bronze-, Eisen- Römerzeit und der Spätantike.

Das Archäologiemuseum Mansio Sebatum ist das einzige Museum in Südtirol, das sich ganz der Eisenzeit und vor allem der Römerzeit in der Region widmet.

Auf insgesamt drei Stockwerken untergebracht, erzählt das Museum die spannende Siedlungsgeschichte der Straßenstation Mansio Sebatum. Viele außergewöhnliche Funde in und um St. Lorenzen sowie neuste Forschungsergebnisse der Eisen- und Römerzeit lassen ein lebendiges Bild vom Leben und Alltag dieser Straßenstation entstehen.

 

    



Kurz vor den Osterferien fand an der Grundschule Waidbruck eine Sportolympiade statt. Die Schülerinnen und Schüler, die den DAZ Unterricht besuchen, haben gemeinsam mit Lehrerin Julia die Olympiade vorbereitet.
Insgesamt konnten die Kinder bei 11 Stationen ihr Können zeigen und die jeweils erreichten Punkte in ihren Sportpass eintragen. Die Disziplinen waren sehr vielfältig: Cricket, Nudelweitwurf, Sprintlauf, Seilspringen, Toreschießen, Dosenwerfen oder Löffellauf standen an der Tagesordnung.
Am Ende konnten sich 3 Kinder durchsetzen: Eva aus der 5. Klasse hat am meisten Punkte erzielt und landete auf dem verdienten 1. Platz. Den 2. Platz holte sich Jonida aus der 3. Klasse. Auf den 3. Platz schaffte es Johannes aus der 1. Klasse.
Nach der Preisverteilung fand noch eine kleine Ostereiersuche statt.

    

 

Am 21. März kam Nils Bertol vom Bilsungshaus Neustift in die Grundschule nach Waidbruck und stellte uns die Klimawerkstatt vor. Die Schwerpunkte waren: Was ist Wetter, was ist Klima? Wie und wieso verändert sich das Klima? Was kann jeder Einzelne dagegen tun?
Gemeinsam wurden die Themen erarbeitet und einige tolle Experimente gemacht.

    

 

Unsere Praktikantin Miriam hat mit den Kindern im Februar ein tolles Schulprojekt durchgeführt.
Sie brachte uns befruchtete Eier von einem befreundeten Bauern mit und einen Brutapparat, in dem die Kinder die Eier beobachten konnten. Nun hieß es 3 Wochen warten, bis die Küken zum ersten Mal an die Eierschale klopfen würden.
Die Kinder wurden in dieser Wartezeit zu wahren Hühnerexperten. Sie haben die Veränderungen im Ei beobachten können und das Wachstum der Küken im Ei in einem Büchlein dokumentiert. Sie haben viel über das Leben von Hühnern gelernt und auch über die Haltungsmethoden.
Kurz vor den Faschingsferien konnte man es schon leise aus den Eiern piepsen hören. In der Nacht vom unsinnigen Donnerstag sind dann die ersten 3 Küken geschlüpft. Auch am Freitag sind noch weitere Küken dazugekommen. In einem Käfig mit Wärmelampe konnten sich die frischgeschlüpften Tiere dann erholen und ihre Geschwister kennenlernen.
Die 6 Küken leben nur bei Miriam auf dem Bauernhof und vielleicht werden wir sie im Frühjahr einmal besuchen gehen. 

    

 

Am Unsinnigen Donnerstag hat unsere Faschingsfeier stattgefunden. Lustige Spiele, Tänze, eine Schatzsuche und natürlich die beliebten Faschingskrapfen standen auf dem Programm.
Herr Dracula, ein Schnappviech, ein lustiger Zwerg, ein Clown, Batman, eine Sternenprinzessin, eine Nintendo Switch, zwei Schlafmützen und viele andere tolle Gestalten feierten ausgelassen im Vereinssaal und auf dem Schulhof. 


    

 

Ende Jänner hat der VSS  in Zusammenarbeit mit dem Regionalkomitee der FISG sowie der Pädagogischen Abteilung  ein attraktives Spiel und Bewegungserlebnis auf dem Eis angeboten.
Alle Schülerinnen und Schüler der Grundschule Waidbruck sind zu Fuß zum Eislaufplatz nach Kollmann gegangen und durften sich dort eine Stunde lang auf dem Eis austoben. 
Im Vordergrund des Projektes standen das Erleben neuer, vielfältiger Bewegungserfahrungen und Möglichkeiten auf dem Eis und das Wecken der kindlichen Grundbedürfnisse des Entdeckens, Probierens,Erkundens und sich Vergleichens. Außerdem wurde das spielerisches Erlernen der Grundfertigkeiten des Eislaufens gefördert.


    

 

Trit tra tallala….der Alpenkasperl ist schon wieder da. Trotz strenger Covid 19- Reiseauflagen schaffte es der Alpenkasperl am Mittwoch, den 12. Jänner von Kärnten zu uns an die Grundschule. Mit geschickten und flinken Griffen baute er sein Kasperlmobil zusammen und spielte für uns das Stück vom verzauberten Prinzen. Die gemeine Hexe verzauberte den Prinzen in einen Drachen. Nur ein Kuss der Prinzessin konnte ihn wieder erlösen. Ein spannendes Abenteuer, bei dem wir auch viel gelacht haben.

    



In der Adventszeit wurden jeden Tag im Morgenkreis die Kerzen beim Adventskranz angezündet. Wir haben gemeinsam gesungen und verschiedene Weihnachtsgeschichten gehört. auch der Adventskalender durfte jeden Morgen von einem Kind geöffnet werden.

Nun wünschen wir allen Kindern und Eltern schöne Ferien und eine schöne Weihnachtszeit.

Advent, Advent,
ein Lichtlein brennt!
Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier,
dann steht das Christkind vor der Tür!

   

 

Im heurigen Schuljahr war es endlich wieder soweit – der Schwimmkurs durfte wieder stattfinden.
Die Kinder der gesamten Grundschule  fuhren an zehn Donnerstagen nach Gröden ins Hallenbad. Schwimmlehrer David zeigte ihnen die verschiedenen Schwimmtechniken. Beim Tauchen, Gleiten, Plantschen und Spielen im Wasser zeigten die Kinder viel Einsatz, wobei auch der Spaß nicht zu kurz kam. 

  



Am Montag, 6. Dezember kam der Nikolaus zu Besuch in die Schule. Die Kinder sangen gemeinsam mit der Musiklehrerin verschiedene Nikolauslieder, Alex und Dominik spielten auf ihren Instrumenten und die 1. und 2. Klasse trug ein Gedicht vor. Anschließend bekam jedes Kind ein Nikolaussackl.


Roter Mantel,
der Bart lang und weiß,
kommt er gegangen
ganz heimlich und leis.
Ein Rascheln, ein Wispern,
ein Tuscheln, ein Knistern
tief in der Nacht…
Nikolaus hat an uns alle gedacht!

  



Am 11.11. zündeten wir beim Morgenkreis unsere Lichter an, sangen Lieder und es wurde die Geschichte von Sank Martin erzählt.

Sankt Martin - Sankt Martin
sieh' unser helles Licht!

Sankt Martin - Sankt Martin
hör' was es dir verspricht.

Wir wollen dir heut' danken,weil du zu Hilfe kamst.
Den Kindern und den Kranken,und keinen Lohn annahmst. - 

 

 

  

 

Am 25. Oktober besuchte die gesamte Grundschule das Märchenmusical "Der gestiefelte Kater" im Forum im Brixen.

Vertrau auf dein Glück 
Da staunt der junge Hans nicht schlecht, als er sieht, was sich da so verzweifelt an ein Stück Holz klammert, das im Fluss an der Mühle vorbeitreibt: Ein kleines Kätzchen! Natürlich muss es gerettet und versorgt  werden und darf bei Hans bleiben. Aus dem süßen Kätzchen wird ein Kater und als der alte Müller stirbt und der ältere Bruder die Mühle erbt, ist dieser Kater das Einzige, was dem armen Hans bleibt. Da beginnt das Tier plötzlich zu sprechen, verlangt Stiefel und verspricht Hans eine glückliche Zukunft. Bis es soweit ist, muss erst der König überzeugt, ein Räuberpärchen verjagt und die Liebe der Prinzessin gewonnen  werden. Und dann ist da noch der böse Zauberer, der sich in wilde Tiere verwandeln kann und gerne der mächtigste Herrscher aller Zeiten wäre. „Der gestiefelte Kater“ ist ein lebensbejahendes Märchenmusical  über das Erwachsenwerden und über die Hoffnung, dass selbst der Schwächste es im Leben zu etwas bringen kann. 

 

  

 

Am Dienstag, 12.10. 2021 fand die Abschlussfeier der Sommerleseaktion in der Bibliothek Waidbruck statt.
Alle Kinder die einen Lesepass abgegeben haben, erhielten ein Buchgeschenk.
Renate Felderer, Kinderbuchautorin aus Villanders, las aus ihren Büchern vor und erklärte den Kindern die Entstehung eines Buches von der Idee bis hin zum Druck. Im Anschluss durften die Kinder unter den Augen der Fachfrau Gesichter mit verschiedenen Emotionen zeichnen.

 

  

 

Am Donnerstag, den 30. September durften die 4. und 5. Klasse die Fahrradprüfung auf dem Tennisplatz in Klausen abhalten.

Auf dem mobilen Übungsplatz  konnten alle Schüler*innen unter Beweis stellen, wie gut sie sich mit dem Fahrrad auf einem Verkehrsparcours mit vielen verschiedenen Verkehrszeichen orientieren und bewegen können. Dabei wurden sie von den Gemeindepolizisten beobachtet, welche ihnen im Anschluss den bestandenen / nicht bestandenen Fahrradführerschein überreichten.

 

  

 

Am 23. September war unser Herbstausflug. Wir sind mit dem Bus nach Kastelruth gefahren. Von dort sind wir nach Tisens gegangen. Auf dem Weg haben wir viele Bilder gesehen. Wir sind durch den Wald gewandert und haben eine Pause gemacht. Moritz, Marcel, Dominik, Johannes, Aayan und Rejan haben eine Brücke aus Holz, Erde, Steinen und Moos gebaut. Das war ganz toll! Belma und Wazuha haben mit Steinen einen Turm gebaut. Jonas, Ali Ifraheem, Owais, Walid und Omar haben Steinmännchen gebaut. Beim Weiterwandern haben Moritz, Jonas, Marcel mit den Stöcken gespielt. In Tagusens angekommen, haben wir das alte Schulgebäude besichtigt. Es war interessant, die alte Schulmaterialien zu sehen. Dann haben wir ein Picknick gemacht und gespielt. Am Nachmittag sind wir dann über die Torstburg zurück zur Schule gewandert. Müde und zufrieden sind wir in Waidbruck angekommen. Das war ein schöner Ausflug!

 

  

 

Am 06. September haben wir das neue Schuljahr mit einem schönen Wortgottesdienst begonnen. Belma und Johannes aus der heurigen 1. Klasse und unser Neuzugang Tommaso aus der 2. Klasse wurden feierlich in die Schulgemeinschaft aufgenommen. 
Wir freuen uns auf ein spannendes und tolles Jahr!