Die Klasse 5b machte am 10. Februar eine „Klimareise“ in Brixen .

 

Dabei erfuhren die Kinder allerhand über unser Klima, die Klimazonen und dem Treibhauseffekt.

Am 17. Februar 2017 war es wieder soweit….

Die Koordinatorin für Gesundheitsförderung Brigitta Moser konnte viele Lehrpersonen, Mitarbeiterinnen für Integration,  Raumpfleger/innen, Sekretariatsbedienstete, Frau Direktorin Christina Holzer und einige Köchinnen unseres Grundschulsprengels beim alljährlichen Preiswatten und Kegeln begrüßen. Es fand wiederum beim Klostersepp in Klausen statt.

 

In fröhlich lockerer Atmosphäre sammelten 43 begeisterte Keglerinnen und Kegler sowie Kartenspielerinnen und Kartenspieler fleißig Punkte.

Beim anschließenden gemeinsamen Abendessen verwöhnte uns der Hausherr Klaus mit seinem Team mit leckeren Köstlichkeiten.

Frau Direktorin Annamaria Mayr, zurzeit im Mutterschaftsurlaub, gesellte sich auch zu uns dazu.

Nach dem Essen ging es zur Preisverteilung über.

Der 1. Preis bei den Keglern ging wie bereits im Vorjahr an Obermarzoner Otto, Lehrer im Ruhestand. Den 1. Preis beim Preiswatten gewann einmal mehr die Raumpflegerin Plattner Maria.

Niemand ging jedoch leer aus, denn für alle Stand ein kleiner Preis bereit.

 

Im heurigen Schuljahr haben die 3. und 4. Klassen der GS Feldthurns mit der Sozialpädagogin einige Einheiten zum Thema „MOBBING“ durchgeführt. Die Schüler und Schülerinnen haben gemerkt, dass es gar nicht so selten ist, dass auf dem Schulhof geschubst, geschlagen oder ausgegrenzt wird. Den Kindern wurde klargemacht, dass mit Mobbing aber nicht immer nur körperliche, sondern vor allem auch verbal-psychische Gewalt gemeint ist.

Das Mobbing bleibt dabei meist lange im Verborgenen: Die Opfer ziehen sich zurück, MitschülerInnen schauen weg oder schlagen sich auf die Seite der Täter, oft auch aus Angst selbst zur Zielscheibe zu werden. Daher ist es wichtig, sensibel für erste Anzeichen zu sein.

Diese könnten sein:

-Das Kind berichtet, dass keiner mit ihm spielen will, es geärgert wird oder Gewalt erfährt.

-Die schulischen Leistungen lassen plötzlich oder schleichend nach.

-Das Kind klagt über Schmerzen oder Schlafstörungen.

- Sein Geld verschwindet plötzlich (Erpressung).

-Es zieht sich immer weiter zurück, igelt sich ein.

Wichtig ist, dass Sie als Eltern darauf reagieren:

-Sprechen Sie das Kind vorsichtig darauf an, aber bedrängen Sie es nicht.

-Sprechen Sie mit den Lehrkräften des Kindes, um gemeinsam Maßnahmen zu besprechen.

-Versuchen Sie nicht, den Kontakt zu den Eltern des „Täters“ zu suchen. Es ist wahrscheinlich, dass diese ihr eigenes Kind schützen wollen. Auch die Kinder selbst sollten sie nicht ansprechen, wenn Sie nicht direkt Zeuge eines Vorfalles werden.

„ Zünde an ein Licht in deinem Herzen, damit dein Bruder und deine Schwester, die unterwegs sind zu dir, den Weg durch die Dunkelheit finden.“

Im Jänner und Februar 2013 fand an der Grundschule Latzfons das Wahlfach „Fit im Kochen“ statt. Die SchülerInnen lernten die gesundheitliche Bedeutung von Obst und Gemüse kennen. Auch die Sauberkeitsregeln beim Zubereiten von Speisen wurden besprochen. Doch natürlich stand das Zubereiten einfacher Gerichte mit Obst und Gemüse (z.B. Bratapfel, Pausenriegel, Pizza-Gesichter, Ofenkartoffeln mit Dips u. a.) im Vordergrund. Dabei erfuhren die SchülerInnen den Wert gemeinsamer Mahlzeiten und einer angenehmen Tischatmosphäre. Die Kinder beteiligten sich mit Interesse und Einsatz an der Aktivität. 

Letzte Woche waren wir ganz aufgeregt. Die SCHUKIS vom Kindergarten durften mit uns gemeinsam turnen. Nach einem Begrüßungslied erklärten wir den Kindergartenkindern die Spiele und Übungen. Wir suchten Freunde, wurden verzaubert, ahmten Tiere nach, lachten und kamen dabei ganz schön ins Schwitzen. Spaß und gemeinsame Bewegungsfreude standen im Vordergrund. Die Zeit verging wie im Flug und schon mussten wir uns mit einem gemeinsamen Lied verabschieden.

Kürzlich kam die Mutter einer Schülerin Frau Anna Amort Schrott zu uns in die Schule, um gemeinsam mit uns Kindern ein gesundes Brot zu backen. Sie erklärte uns die einzelnen Arbeitsschritte und zusammen gaben wir viele leckere Zutaten wie z. B. Sonnenblumenkerne, Kürbiskerne, Leinsamen in den Teig des Weizenmischbrotes. Nach kurzer Zeit durfte jeder von uns zwei kleine Brötchen formen, die anschließend bei unserer Köchin Erna im Rohr gebacken wurden. Ein toller Duft nach frischem Vollkornbrot breitete sich im ganzen Schulhaus aus und natürlich musste ein Brötchen von uns auch sogleich gekostet werden.

WIRKLICH LECKER UND VOR ALLEM GESUND!

ZUTATEN:

Weizenmischbrot nach einem Rezept von Anna Amort Schrott

300 g Weizenmehl (oder 150 g Weizenmehl und 150g Weizenvollkorn- bzw. Dinkelvollkornmehl)
200 g Roggenmehl
30 g Hefe
ca. 1⁄2 l lauwarmes Wasser
1 Teelöffel Zucker
1⁄2 Esslöffel Salz (ein bisschen mehr)
1 Teelöffel Kümmel
1 Teelöffel Fenchel, evtl. etwas Brotklee
(nach Belieben können auch noch andere Gewürze und Samen beigemischt werden) z. B grob gehackte Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Leinsamen...

ZUBEREITUNG:

  • Mehl in die Germschüssel geben, im Mehl eine Vertiefung machen,
  • Die Hefe im lauwarmen Wasser auflösen, den Zucker dazugeben und in die Vertiefung schütten,
  • mit ein wenig Mehl zu einem dicken Brei verrühren,
  • salzen und Gewürze hineingeben,
  • restliches Salz langsam dazu schütten,
  • alles gut durchschlagen, bis der Teig Blasen wirft, (der Teig sollte eher weich sein)
  • ca. 20 min. zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen.
  • Portionen herunterstechen und diese in einer Schüssel mit Mehl durchschwenken, (damit der Teig mit Mehl bedeckt ist),
  • das Mehl etwas wegputzen
  • die Brotleibchen auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben.
  • Im vorgeheizten Backrohr bei 200 g Heißluft ca. 35- 40 min. (wenn es eher kleine Brötchen sind) backen.
  • Ins Backrohr ganz unten etwas Wasser stellen.

 

Schon seit mehreren Jahren setzen sich die Schulen des Sprengels mit dem Konzept der Gewaltfreien Kommunikation auseinander und bauen es in den Unterricht ein. Mit dem Projekt „Die Klasse als Gemeinschaft“ wird - auf der Basis der gewaltfreien Kommunikation - ein Hauptaugenmerk auf die Schulklasse als Gemeinschaft gelegt. Die Schulklasse ist im Leben von Kindern und Jugendlichen eine sehr wichtige und prägende Gemeinschaft, in der die Kinder einen Großteil der Zeit verbringen. Für die Lernsituation und den Lernerfolg ist es wichtig, dass ein angstfreies Klima in der Klasse herrscht, das von Kooperation und Gemeinsinn geprägt ist.

Im Rahmen des Projektes nehmen die Lehrpersonen an drei Fortbildungsnachmittagen mit dem Referenten Mutschlechner Eduard teil. An den Nachmittagen werden folgende Bausteine erarbeitet:

• Die Stärkung der Klassengemeinschaft

• Kommunikationstraining

• Konflikttraining

• Partizipation

Themen bzw. Inhalte der Bausteine:

  • Faire Vermittlung bei Konflikten
  • Merkmale einer Klassengemeinschaft
  • Wie kann ich als Lehrperson die Klassengemeinschaft unterstützen?
  • Übungen und Spiele für die Gemeinschaftsbildung
  • Der Umgang mit Ausgrenzung und Mobbing
  • Einfühlendes Zuhören
  • Die Kraft hinter der Gewalt erkennen
  • Konflikte als Chance nutzen lernen
  • Sicherheit gewinnen im Umgang mit schwierigen und geladenen Situationen

 

Mit Hilfe von Kooperationsspielen aus dem erlebnispädagogischen Bereich, Gruppen- und Vertrauensübungen sowie moderierten Klassengesprächen werden soziale Prozesse in einer Klasse aufgedeckt und bewusst gemacht. Des Weiteren werden durch praktische Übungen die Grundlagen der zwischenmenschlichen Kommunikation verdeutlicht, Konflikte mit Hilfe von Soziogrammen und Rollenspielen aufgedeckt und nach Lösungsmöglichkeiten gesucht.

Herr Mutschlechner kommt auch an die einzelnen Schulen, um gemeinsam mit den Lehrpersonen in den Klassen zu arbeiten. Im Rahmen eines sozialen Trainings mit den Schulkindern werden vielfältige soziale und praktische Kompetenzen für ein gelingendes Miteinander vermittelt. Einige Schulstellen hat Herr Mutschlechner bereits besucht. Hier ein paar Eindrücke:

Im Schuljahr 2012/13 begleitet uns während eines Projektes das Motto „Miteinander leben und lernen“. Der Schulalltag wird zu einem Lebens- und Erfahrungsraum, der vielfältige soziale Erfahrungen ermöglicht. Die Grundlage eines positiven Lernklimas sind die Beziehungen der Schüler untereinander und zu den Lehrpersonen. Diese müssen zunehmend aufgebaut und gepflegt werden, damit jedes Kind einen für sich guten Platz in der Gemeinschaft findet.

Neben den einschlägigen Lehr- und Lernmethoden, wie Einzelarbeit, Gruppenarbeit, Gesprächskreise, usw. werden Methoden aus der Theaterpädagogik, aus der integrativen Psychologie, aus der Gruppendynamik und aus der Gestaltpädagogik eingesetzt.

Anhand interaktiver Übungen, Spiele, Phantasiereisen, theaterpädagogischer Elemente, künstlerischer Arbeitsformen, Gruppengesprächen und Textgestaltungen werden Angebote geschaffen, bei denen alle Beteiligten eingebunden werden, wo Schülerinnen und Schüler die Themenbereiche Ich- Findung und das Zusammenleben mit anderen erleben. Mit den Programmen „Eigenständig werden“ und „Wetterfest“ werden die Lebenskompetenzen erweitert und gemeinsam wird an ihnen gearbeitet. Die Maßnahmen orientieren sich an den Rahmenrichtlinien im Bereich Leben und Gemeinschaft.

Die Schülerinnen und Schüler lernen, Verantwortung zu übernehmen, miteinander zu leben, zu lernen, zu spielen, zu feiern und Konflikte gewaltfrei zu lösen. Rechte und Pflichten eines jeden werden erarbeitet und deren Wechselwirkung bewusst gemacht. Die Schülerinnen und Schüler haben die Möglichkeit den eigenen Körper und die eigenen Gefühle wahrzunehmen und ihre momentane Befindlichkeit ausdrücken. Die eigene Persönlichkeit wird gefestigt. Im Laufe des Projektes werden neue Erfahrungen und Eindrücke gewonnen und freundschaftliche Beziehungen aufgebaut.

Das Projekt wird von kontinuierlich von externen Experten begleitet und gestaltet. Die Lehrpersonen treffen sich regelmäßig mit ihnen zum Austausch von Informationen begleitet von theoretischem Grundwissen. Außerdem nehmen einige Lehrpersonen an passende schulinterne Fortbildungen teil. Im aktiven Miteinander wollen Schülerinnen und Schüler, Lehrpersonen und Eltern zum Wohle aller Beteiligten wertschätzend zusammenarbeiten und dadurch die Aufrechterhaltung einer freundlichen, positiven Schulatmosphäre auch weiterhin nachhaltig ermöglichen.

Der Fachbereich „Leben in der Gemeinschaft“ wurde in der Pflichtquote aufgegriffen um den emotionalen Bereich zu sensibilisieren und um das Gesundheitsbewusstsein der Kinder zu stärken. Beim Thema Ich bin einmalig konnten sich die SchülerInnen an den eigenen Fähigkeiten erfreuen, persönliche Stärken erkennen und benennen. Sie erfuhren, dass man mit den fünf Sinnen unterschiedliche Erfahrungen machen und so die Welt begreifen kann. Außerdem lernten sie, grundlegende Gefühle (Freude, Traurigkeit, Wut, Angst) bei sich und anderen wahrzunehmen und sie zu benennen. Diese Gefühle drückten sie spielerisch durch Mimik und Gestik aus. Im Anschluss wurde ein Ich-Buch gebunden. Die Kinder beteiligten sich mit Einsatz und Freude an diesem Angebot.

Mehrere Wochen lang haben wir uns mit dem Thema „Gesundheit“ auseinander gesetzt. In dieser Zeit haben wir vom Gesundheitshaus gelernt, die Ess- und Trinkpyramide kennen gelernt und von wichtigen Nährstoffen in unseren Nahrungsmitteln gehört. Damit wir uns die Aufgaben der Nährstoffe leichter einprägen, haben wir sie in Schutzstoffe, Baustoffe und Energiestoffe eingeteilt. Den Weg, den die Nahrung in unserem Körper zurücklegt, haben wir kennen gelernt und auch erfahren wie ein guter Start in den Tag aussieht. Zum Abschluss des Themas wollten wir unser Wissen auch in die Praxis umsetzen. So haben wir gemeinsam ein Schulfrühstück zubereitet und in gemütlicher Runde mit gesunden Köstlichkeiten ausgiebig gefrühstückt. Das Frühstücksbuffet bestand aus Quarkaufstrich, Jogurt, Gemüse, Frischkornmüsli, Obstsalat, Vollkornbrot, Butter und Honig, Milch und Tee. Mmmh, war das lecker!

Die Metapher des Gesundheitshauses eignet sich gut, um in das Thema „Gesundheit“ einzusteigen und aufzuzeigen, dass Gesundheit ein sehr komplexes Thema ist und ich selbst zu einem großen Teil für meine Gesundheit verantwortlich bin. Zahlreiche Gesprächsmöglichkeiten ergeben sich aus den angesprochenen Punkten. Die Kinder gestalten anschließend gerne ihr ihr persönliches Gesundheitshaus und setzen sich bereits beim Zeichnen nachhaltig mit dem Thema auseinander. Ausgehend vom Gesundheitshaus kann in der Folge an verschiedenen Gesundheitsthemen weitergearbeitet werden, wie z.B. Ernährung, Bewegung, Stress, Anspannung und Entspannung, Freizeit,...

Mein Gesundheits-Haus

Du kannst dir deine Gesundheit wie ein Haus vorstellen, in dem du lebst und dich wohlfühlst. Es soll dich dein ganzes Leben lang schützen und behüten. Zu Beginn deines Lebens wird dieses Haus von anderen errichtet, aber eines Tages erhältst du die Schlüssel für dein Haus. Dann bist du für die Pflege und den guten Zustand deines Hauses selbst verantwortlich. Dein Gesundheits-Haus steht auf einem festen Fundament. Es sind die Erbanlagen, die du von deinen Eltern bekommen hast. Auf diesem einzigartigen Grundstein werden vier starke Mauern errichtet:

1. die Ernährung

2. die Bewegung

3. das Denken

4. die Entspannung

 

Jede Mauer besteht aus vielen kleinen Bausteinen. Damit dein Haus nicht krumm und schief steht, müssen alle vier Wände gleichmäßig Stein für Stein aufgebaut werden. Durch die Fenster und die Türen deines Hauses findet ein ständiger Austausch mit deiner Außen- und deiner Innenwelt statt. Mal geht es zu wie auf einem Bahnhof, es herrscht ein Kommen und Gehen. Dann wieder tobt ein Ereignis oder ein Gedanke wie ein Wirbelwind durch dein Haus und bringt alles in Unordnung. Oder eine Krankheit lässt es im ganzen Haus eine Weile still werden. Die Lebensfreude strömt wie ein warmer Wind durch die kleinsten Ritzen, und das Glück strahlt wie die Sonne durch die Fenster in dein Haus hinein. Die Mauern deines Hauses werden von einem großen und dichten Dach überspannt: Es sind deine Familie, deine Freunde und viele andere Menschen, die dich auf deinem Lebensweg begleiten.

Im Rahmen des Wahlfaches kochten wir auch im heurigen Schuljahr wieder mit interessierten Kindern, nachdem das Angebot in den letzten Jahren viel Anklang gefunden hatte. Schülerinnen und Schüler der Unterstufe zeigten besonderes Interesse. Gemeinsam wählten wir gesunde Rezepte aus, lasen diese, schrieben sie auf, fertigten Einkaufsliste an und gingen einkaufen. Danach kochten wir so manche Leckerei. Auf dem Speiseplan standen Pizza, Kürbissuppe, Nudeln, Gnocchi, Spinatknödel, Waffeln, Muffins, Spitzbuben, verschiedene Kuchen, Apfelmus, Himbeereis, Obstsalat und Orangensaft. Alle halfen fleißig mit und trugen mit eigenen Erfahrungen zum Gelingen bei. Die Kinder lernten dabei, wie wichtig es für die Gesunderhaltung des Körpers ist, sich bewusst zu ernähren. Am Ende jeder Einheit verspeisten wir unsere Kreationen gemeinsam. Zwischendurch schmökerten die Kinder in einem Buchpaket zum Thema „Essen-Gesunde Ernährung“.

Mit sehr großem Eifer und Ehrgeiz beteiligte sich die Grundschule Feldthurns am Freitag, 3. Mai 2013, am "Laufwunder", einer Aktion der youngCaritas. Bei diesem Projekt der Solidarität geht es darum, möglichst viele Runden zu erlaufen und damit "Gutes zu tun". Mit dem Kanon "Hallo, guten Morgen, wir laufen nun, ganz viele Runden um Gutes zu tun", eröffneten die Schüler den Lauftag. Die Kinder erhalten von ihren persönlichen im Vorfeld gesuchten Sponsoren pro gelaufene Runde einen festgelegten Betrag. Der Erlös aus dem Lauf kommt der Caritas zugute und wird für den Ausbau des Trinkwassernetzes in Bolivien verwendet.

Insgesamt wurden 2.881 Runden von den 153 Kindern, vielen Lehrpersonen und auch Eltern gelaufen.

Unser besonderer Dank gilt den prominenten Ehrenläufern, die durch ihr Mitlaufen zur Motivation der Kinder beitrugen: Biathletin Karin Oberhofer, Bürgermeister Konrad Messner, Direktor des Landesressorts für Familie, Gesundheit und Sozialwesen Dr. Florian Zerzer, Schulratspräsident Mariano Paris, Geschäftsführer der Sporthilfe Stefan Leitner, Sportvereinspräsident Helmuth Grunser, Gemeinderätin für Schule und Kultur Blasbichler Elisabeth sowie als Vertretung der Caritas Guido Osthoff. Weiters bedanken wir uns bei der Raiffeisenbank und dem Schulsprengel Klausen II als Sponsoren für die T- Shirts mit dem Logo zum "Laufwunder".

Am Freitag, den 18. Oktober 2013 besuchten wir Fünftklässler die Busschule in Brixen. Dabei wurden uns wichtige Verhaltensweisen, die es beim Busfahren einzuhalten gilt, erklärt. Busfahren geht schnell, ist zuverlässig und macht Spaß, wenn man folgende Punkte gewissenhaft beachtet:

  • Die Haltestelle: Wo stehe ich sicher? Welchen Platz braucht der Bus beim Anfahren der Haltestelle?
  • Ein -und Aussteigen: Wie geht es für alle am schnellsten und ohne Drängeln?
  • Verhalten im Bus: Wie stehe und sitze ich richtig?
  • Notfall-Einrichtungen: Nothämmer, Türöffner, der Ausstieg durch die Dachluken; richtiges Verhalten bei Unfällen und Notfällen

Es war ein toller lehrreicher Infovormittag für uns zukünftigen Mittelschüler und Mittelschülerinnen, die im kommenden Schuljahr täglich mit dem Bus fahren müssen.

Am 18. November 2013 kam die Bäuerin Elisabeth zu uns in die Klasse. Sie erzählte uns über ihren Bauernhof – einem Milchviehbetrieb. Dabei erklärte sie uns den Weg der Milch vom Gras zum Glas. Sie sprach über die verschiedenen Rinderrassen in Südtirol, wie viel Liter Milch eine Kuh gibt und gab Einsicht darüber, was aus Milch gemacht wird. Dabei lernten wir die verschiedenen Milchsorten (Vollmilch, H – Milch, laktosefreie Milch) und die Inhaltsstoffe kennen. Auch durften die Kinder selber Butter machen und ihn anschließend verkosten. So haben wir einen tollen Tag erlebt und Vieles dazugelernt.

Bei der Klopftechnik handelt es sich um eine Übung, bei der bestimmte Punkte am Körper leicht beklopft werden, sogenannte Meridianpunkte. Es ist eine Art Akupunktur, bei der keine Nadeln verwendet werden. Durch das Klopfen können innerhalb von wenigen Minuten Ängste und belastende Emotionen durch positive Gefühle ersetzt werden.

Klopfen, klopfen das tut gut,
dazu braucht es keinen Mut.
Wir sind wieder fit
und arbeiten gerne mit!

Beim Angebot der Pflichtquote „Fit und stark mit Löwe Leo“ lernen die Schülerinnen und Schüler verschiedene Emotionen kennen und erweitern so ihr Gefühlsspektrum. Sie werden befähigt, ihre Bedürfnisse in Bezug auf ihr Befinden besser auszudrücken. Dazu setzen sich die Schülerinnen und Schüler intensiv mit den eigenen Gefühlen und dem Gefühlserleben anderer auseinander.

 

Zum Einstieg wurde die Figur des Löwen Leo und das Leo-Lied („Aus der weiten Steppe komm ich her...“) eingeführt. Löwe Leo begleitete uns die ganze Zeit über.

In den ersten Einheiten setzten wir uns gründlich mit uns selbst auseinander und gestalteten ein eigenes „ICH-Buch“. In den folgenden Einheiten wurden Gefühle gesammelt, benannt und geordnet, Emotionen anhand von Bildern benannt und die Basisemotionen Freude, Wut, Trauer und Angst erarbeitet. Bei der Erarbeitung wurde auch darauf eingegangen, wie sich die jeweilige Emotion im Körper nach innen und außen hin zeigt. Dadurch nahmen die Kinder bewusster wahr, wie sich die eigenen Gefühle auf den Körper auswirken können.

Zum Einstieg in die Einheiten wurden Bilderbücher verwendet, die die entsprechenden Basisinformationen aufgreifen. Viel Raum wurde dem pantomimischen und gestischen Darstellen von Gefühlen gegeben. Zum Einsatz kamen außerdem Partnermassagen (zum Bsp. Gewitterorchester), Phantasiereisen, Kurzgeschichten, Lieder, Bewegungsspiele (Die Reise zum Gefühlsplaneten) und Ratespiele.

Bei der abschließenden Reflexion waren wir überrascht um wie viel wie umfangreicher unser Gefühle-Wortschatz geworden ist.

Durch die Fertigstellung der Kletterhalle, bietet sich den Lehrern von Villanders die Möglichkeit, im Bereich der Pflichtquote Bouldern anzubieten und können so einen von den Eltern geäußerten Wunsch nach mehr Sport und Bewegung im Unterricht nachkommen. Von den Schülern wird das Angebot mit Begeisterung angenommen. Diese können beim Bouldern ihrer Abenteuerlust, einem natürlichen Bedürfnis nach Spannung, Bewegung und Risiko nachgehen.

Dabei wird neben dem Erwerb von motorischen Kompetenzen im Klettern auch die Handlungskompetenz, das Selbstvertrauen, das Verantwortungsgefühl, der Umgang mit eigenen Ängsten sowie die Auge-Hand-Koordination gefördert.

Durch die Schulung und Verbesserung der Kraftfähigkeiten, der gesamten Skelettmuskulatur, der Beweglichkeit sowie der koordinativen und psychischen Fähigkeiten (z. B. Gleichgewichts- und Konzentrationsfähigkeit) trägt Klettern zur gesunden Entwicklung eines Heranwachsenden bei.

Als gesundheitsfördernde Schule ist es uns ein großes Anliegen, Schule und Schulleben für alle Beteiligten gesundheitsförderlich zu gestalten. Das soziale Lernen, eingebettet in ein achtsames Miteinander, bildet dabei einen wichtigen Baustein der Gesundheitsfördernden Schule. Der Aufbau sozialer Kompetenzen dient zudem auch der Gewaltprävention. Gewaltprävention ist damit ein Teil der Werteerziehung. Das soziale Lernen ist bereits seit Jahren ein bedeutender Schwerpunkt unserer pädagogischen Arbeit. Das tägliche Miteinander bietet ein gutes Übungsfeld für alle Beteiligten. Ein höflicher, respektvoller Umgang und eine nicht verletzende Sprache sind uns dabei wichtig.

Ziel unseres Vorhabens ist es, uns der gelebten Werte bewusst zu werden und achtsamer mit uns selbst und mit unseren Mitmenschen umzugehen. Im Rahmen dieses Vorhabens werden wir in den nächsten Monaten drei Schülerversammlungen veranstalten. Bei jeder Versammlung wird ein Wert im Mittelpunkt stehen. Die Kinder werden in die Thematik eingeführt und setzten sich dann in klassenübergreifenden Gruppen mit dem Thema auseinander. Sie versuchen im Gespräch Antworten auf Fragen zu finden, die sie dann auch zu Papier bringen. Die Antworten werden auf einem Plakat im Schulhaus veröffentlicht. Auch ein passendes Bilderbuch, das ein bestimmtes Thema in besonderer Weise anspricht, wird von einer Klasse im Vorfeld vorbereitet und vorgelesen. In den darauf folgenden Wochen wollen wir uns besonders bemühen, bestimmte Werte bewusst zu leben. Dazu führen wir täglich ein persönliches Lerntagebuch und reflektieren vor Schulende unser Verhalten. Die Ergebnisse des Lerntagebuches werden besprochen und nach Abschluss der Übungsphase in eine Zielscheibe eingetragen. So können wir den persönlichen Fortschritt auch optisch mitverfolgen.

Am Donnerstag, 13. Februar fand die 1. Schülerversammlung statt. Sie statt unter dem Motto „Was ist Höflichkeit?“ Mit dem Bilderbuch „Höflich sein ist hüpfeleicht“ haben wir in das Thema eingeführt. Weitere Versammlungen werden im März und April folgen.